Eine MRT ist bei Knie- oder Kreuzschmerzen nicht immer notwendig

Normal MRI of the lower spine

Die Magnetresonanztomographie (MRT) erzeugt detaillierte Bilder ohne ionisierende Strahlung. Sie ist bei einer klaren Fragestellung sehr hilfreich, doch ein Bildbefund erklärt nicht automatisch die Ursache von Schmerzen.

Die klinische Untersuchung steht am Anfang

Bei Knie- oder Kreuzschmerzen beginnt die Diagnostik mit einer ausführlichen Anamnese und einer gründlichen körperlichen Untersuchung. Je nach Alter und Befund können Röntgenaufnahmen sinnvoll sein; das Knie wird zur Beurteilung des Gelenkspalts häufig im Stehen geröntgt.

Degenerative Veränderungen sind im MRT mit zunehmendem Alter auch bei beschwerdefreien Menschen häufig. Deshalb müssen Bildbefund und Beschwerden sorgfältig miteinander abgeglichen werden.

Bei Kreuzschmerzen ist eine MRT insbesondere bei Warnzeichen, neurologischen Ausfällen oder anhaltenden Beschwerden trotz angemessener Behandlung angezeigt. Am Knie ist sie sinnvoll, wenn eine konkrete Strukturverletzung vermutet wird oder das Ergebnis die Therapieentscheidung beeinflusst.

Dr. Alf Neuhaus beurteilt, welche Untersuchung im Einzelfall erforderlich ist. Für einen Termin können Sie die Clinica Sandalf kontaktieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen